Interview der Woche - Alexander Kralisch

Geschrieben von Julius Sahr am . Veröffentlicht in Interview der Woche

Interview der Woche
Heute gibt es die zweite Ausgabe unserer neuen Rubrik „Interview der Woche“. In dieser Woche sprachen wir mit Alexander Kralisch, einem Schiedsrichter unseres Vereins. Wir befragten ihn zu seinen Aufgaben als Unparteiischer, seinen Erlebnissen und natürlich auch über seine Ziele.

Du bist seit dem 01.07.2007 Mitglied unseres Vereines. Was verbindet dich mit Allemannia?

„Eigentlich bin ich schon seit 1996, mit einjähriger Unterbrechung , im Verein tätig. Durch die Verbundenheit zur Heimat liegt der Bezug zur Allemannia natürlich nahe.“

Du warst zunächst als Spieler für den Verein aktiv und bist nun als Unparteiischer auf anderen Sportplätzen unterwegs. Wieso und seit wann bist du Schiedsrichter?

„Damals konnte ich arbeitsbedingt nicht mehr regelmäßig am Training teilnehmen und meldete mich für ein Freizeit-Turnier als Schiedsrichter. Als ich den Spaß am Pfeifen erkannte, absolvierte ich Ende 2011 den Schiedsrichter-Lehrgang.“

Bei der Fußballerwahl des Landkreises Wittenberg in der vergangenen Woche bist du mit Abstand als bester Schiedsrichter der Saison 2013/2014 gewählt worden. Erst einmal Glückwunsch dafür. Hättest du gedacht, dass dir dieser Erfolg gelingt?

„Vielen Dank. Mit diesem Ergebnis habe ich und vermutlich auch die meisten anderen, überhaupt nicht gerechnet.“

Wie erklärst du dir dieses Wahlergebniss?

 „Ich freu mich natürlich darüber, wobei man aber auch ganz klar festhalten muss, dass so etwas nie ohne eine gute Förderung gelingen kann und dahingehend kann ich mich wirklich glücklich schätzen, diese gehabt zu haben.“

 In welcher Form müssen wir uns die Förderung vorstellen?

 „Mit Förderung ist gemeint, dass man neben den Lehrgängen und Spielen, Leute an seiner Seite hat, die schon Erfahrung mitbringen und einem Tipps geben können. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, z.B. im Bereich des Stellungsspiels, welche zwar grundlegend im Regelheft verankert sind, aber dennoch in jedem Spiel individuell anwendwar sein können. Und genau deshalb ist es wichtig, dass wir im KFV Wittenberg auf unsere jungen Schiedsrichter setzen und ihnen genau diese Sachen weiter vermitteln.“

 Welches Spiel war das bisher attraktivste Spiel bei dem du mitwirken durftest?

„Das war der Einsatz als Schiedsrichterassistent beim Freundschaftsspiel zwischen dem FC Grün-Weiß Piesteritz und Lokomotive Leipzig.“

 Und welches Spiel als Unparteiischer wirst du so schnell nicht vergessen?

 „Ich denke das sich jeder Schiedsrichter noch an seine erste Partie erinnern kann und das war in meinem Fall SV Rot-Weiß Seyda gegen den Klödener SV.“

Ist es ein Vorteil für dich selber mal als Spieler auf dem Platz gestanden zu haben? Kannst du dadurch einige Situationen besser beurteilen als deine Kollegen?

„Als ich mit dem Pfeifen angefangen habe, war es schon etwas komisch Zweikämpfe bewerten zu müssen, über die ich mich als benachteiligter Spieler vermutlich echauffiert hätte. Es ist auf jeden Fall von Vorteil selbst einmal gespielt zu haben, da man bestimmte Reaktionen von Spielern besser versteht, Situationen deshalb aber besser oder schlechter beurteilen zu können, ist nicht der Fall.“

Zurzeit darfst du in der Landesklasse pfeifen. Was ist dein persönliches Ziel, wie hoch willst du noch hinaus?

„Mittelfristig ist es mein Ziel den Aufstieg in die Landesliga zu schaffen und eventuell irgendwann einmal einen Einsatz als Schiedsrichter-Assistent in der Oberliga zu bekommen.“

 

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