Interview der Woche - Martin Kotte

Geschrieben von Julius Sahr am . Veröffentlicht in Interview der Woche

Interview der WocheHeute gibt es mal wieder ein Interview. Wir sprachen diesmal mit Martin Kotte. Ein echter Arbeiter für den Verein. Neben dem eigenen Fußball, trainiert er noch den Nachwuchs und organisiert als Staffelleiter die Liga unserer F-Junioren. Wie er zur Allemannia gekommen ist und wie er die Aufgaben meistert hat er uns in diesem Interview erzählt.                            

Guten Tag Martin, stell dich doch bitte einmal kurz unseren Lesern vor!

Ich bin Martin Kotte, der wohl körperlich größte Spieler im Verein :)

Ich bin 25 Jahre wohne in Jessen und arbeite im öffentlichen Dienst. Neben meiner Freundin und der Allemannia gibt es eine weitere große Liebe und das ist der BVB, auch wenn es derzeit nicht gut aussieht bin ich guter Dinge, dass die Schwarz-Gelben wieder in die Erfolgsspur finden.

Seit 1996 bist du Mitglied bei der Allemannia. Weißt du noch wie du damals zum Fußball gekommen bist?

Als ich in die Schule gekommen bin gab es gewisse Arbeitsgemeinschaften eine hieß Fußball. Dies war aber damals noch anders als heute, die wurde nicht von den Lehrern betreut sondern man nahm an einer AG teil, wenn man zum normalen Training ging. Damals waren meine Trainer Manfred Schloßhauer und Anton Zieris, der leider schon verstorben ist. Beide brachten mir die ersten fußballerischen Schritte bei.

Was waren deine schönsten Erlebnisse in deiner gut 18-jährigen Vereinsgeschichte?

Nach 18 Jahren kann ich sicherlich auf viele Ereignisse zurückblicken die sowohl mannschaftlich und persönlich schön waren. Jeder Sieg ist schön, ob das nun als Trainer oder als Spieler ist. Das mit Abstand beste war jedoch der 3-Fachaufstieg, den ich als Spieler der Dritten damals mittragen durfte. Persönlich das schönste war es, nach einem Kreuzbandriss endlich wieder am Wettkampfbetrieb teilzunehmen. “

In dieser Saison spielst du in unserer Zweiten. Ihr steht zurzeit auf dem 3. Platz. Wie zufrieden bist du mit dem bisherigen Saisonverlauf?

Die Saison ist bisher recht gut verlaufen. Wir haben gut angefangen, jedoch einen kleinen Hänger gehabt mit einem Unentschieden bei Einheit Wittenberg und einer Niederlage in Prettin. In beiden Spielen haben wir nicht gut gespielt. Nach dem überraschenden Trainerwechsel sind wir gut gestartet, jedoch haben wir im letzten Spiel Federn lassen müssen. Unser Ziel ist mindestens Platz 2 um somit um den Aufstieg in die Kreisoberliga mitzuspielen. Alles andere wäre enttäuschend, da wir definitiv das Potenzial für Mehr haben. Viktoria Wittenberg, Prettin und auch Lebien sind jedoch starke Konkurrenz. Wir müssen uns spielerisch noch steigern.

Seit dieser Saison bist du auch noch im Amt des KFV Staffelleiters der F-Junioren Kreisliga und Bambinis. Wie ist es dazu gekommen?

Der KfV-Wittenberg hat Bedarf an Staffelleitern angemeldet. Über unseren damaligen Abteilungsleiter Jens Schramm bin ich darauf gestoßen, der mich gefragt hat und mich dann dem KFV vorgeschlagen hat. Nach einem Telefonat mit dem Spielausschussvorsitzenden war dann schnell klar, dass ich daran Interesse habe.

Wie müssen wir uns dein Aufgabenfeld für dieses Amt vorstellen?

Aufgaben sind durchaus überschaubar. Bei den Bambinis stehen im kommenden Jahr zum ersten Mal Faiplayturniere auf der Tagesordnung, wo noch interessierte Vereine gesucht werden.

Bei der F-Jugend geht es um die Kommunikation mit dem Trainer, allgemeine Fragen beantworten, Spiele verlegen und die Kontrolle des Spielbetriebes. Notfalls müssen auch Geldstrafen ausgesprochen werden.

Neben dem Staffelleiter und dem eigenen Fußball spielen in der Zweiten bist du auch noch als Trainer unserer D-Jugend aktiv. Bist du zufrieden mit dem Saisonverlauf?

Ich bin durchaus überrascht über den Saisonverlauf. Am Anfang war ich doch der Meinung, dass wir maximal einen Mittelfeldplatz anstreben können. Ehrlich gesagt hätte ich die Liga spielerisch stärker eingeschätzt. Nun sind wir Zweiter. Über die spielerische Leistung der Mannschaft, auch wenn die Ergebnisse bisher stimmten, kann man nicht immer zufrieden sein. Hier steht noch viel Arbeit auf der Agenda.

Wie bekommst du alle 3 Aufgaben unter einen Hut?

Erst mal muss ich sagen, dass ich mit Fußball groß geworden bin und es bisher keinen anderen Sport gab, welchen ich aktiv ausgeübt habe. Schon damals als Kind haben meine Eltern versucht, dass ich zu jedem Spiel da war. Das ist jetzt immer noch so. Ich habe flexible Arbeitszeiten, die mir ermöglichen alles unter einen Hut zu bekommen. Ich habe zudem eine sehr tolerante Freundin, die mir keine Steine in den Weg legt und mich unterstützt.

Was wünscht du dem Verein für die Zukunft?

Ich wünsche mir das was sich alle wünschen, dass unsere Erste wieder aufsteigt, am liebsten wäre es mir, wenn die Zweite sofort nachzieht. Und dann wünsche ich mir, dass alle Spieler das kommende Jahr verletzungsfrei bleiben.

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