10. Stadtmeisterschaft Bowling

Geschrieben von eddy am . Veröffentlicht in Bowling

2007-03-25 Stadtmeisterschaft in Bowling (MZ-Foto: Andreas Richter)25.03.2007/Jessen/MZ. Zehnte Stadtmeisterschaft beendet - Zwei neue Titelträger ermittelt

Die erfolgreichsten Teilnehmer der zehnten Jessener Stadtmeisterschaften im Bowling stehen fest. (MZ-Foto: Andreas Richter) Jessen/MZ. von Boris Canje Prognosen über den Ausgang der zehnten Stadtmeisterschaft im Bowling zu stellen, war wohl vorher kaum einmal so schwierig. Bei den Jugendlichen führte lange Zeit Dianne Fröhde (Jessen). Erst nach den beiden Finalspielen musste sie sich mit Silber begnügen. Bei den Damen, hier lag wieder einmal Sophie Schiele in Führung, war noch alles drin. Diesmal ließ sich die Schweinitzerin jedoch nicht mehr verdrängen. Einzig bei den Männer lag derjenige richtig, der dem dreimaligen Meister Maik Globig (Grabo) die größten Chancen einräumte. An seinem erneuten Erfolg war zu keiner Zeit zu zweifeln.

Spannend ging es im Finale zu. Was alles noch machbar ist, zeigte Markus Taesch (Schweinitz) mit einer Top-Leistung. Schon mit dem ersten Spiel der Endrunde (159 Pins) hatte er den Vorsprung seiner Kontrahentin auf sechs Zähler schmelzen lassen. An der bis dahin Zweitplatzierten Jessica Parche zog er schon vorbei. Im letzten Spiel bestätigte er mit 154 Pins seine gute Leistung, wurde damit verdient Stadtmeister und holte sich den erstmals in seiner Altersklasse vergebenen Wanderpokal, der wie alle anderen auch von der Volksbank Elsterland gestiftet worden war.

Gespannt sein durften die Zuschauer bei den Damen. Wie im Vorjahr auch führte Sophie Schiele nach den ersten drei Spielen. Wer nun hoffte, dass sie wieder mit den beiden letzten Ergebnissen überholt wird, der sah sich positiv überrascht. Die Schweinitzerin baute ihren Vorsprung aus und wurde überlegene Stadtmeisterin. Spannender war da schon der Kampf um den silbernen Rang. Im ersten Spiel verkürzte die Jessenerin Karin Sahr ihren Rückstand auf Julia Schuschke (Annaburg) auf drei Zähler. Um genau diese Punkte war sie dann nach dem letzten Wurf besser. Das bedeutete Gleichstand. Erstmals kam die dafür vorgesehene Regelung zur Anwendung. Das bessere Spiel der Finalrunde wurde herangezogen. Hier lag die Annaburgerin mit 172 Pins vor der Jessenerin (137 Pins).

Der Garboer Maik Globig scheint in der Jessener Region keinen zu finden, der ihn besiegen kann. Zumindest nicht, wenn gute Leistungen über einen längeren Zeitraum gefordert sind, wie das bei der Stadtmeisterschaft der Fall ist. Seine ärgsten Widersacher werden nach dem ersten Spiel des Finales Morgenluft gewittert haben. Doch der arg geschmolzene Vorsprung schien für den Graboer der nötige Ansporn zu besseren Ergebnissen zu sein. Zum vierten Mal in Folge darf er sich nun Jessener Stadtmeister im Bowling nennen.

Spannender ging es im Kampf um den zweiten Platz zu. Klaus Wassermann (Jessen) kämpfte sich mit 213 Pins im ersten Finalspiel vom fünften auf den zweiten Rang vor. Fünf Punkte hinter ihm lag der bis dahin Zweitplatzierte Mario Warkus (Grabo). Das versprach für die letzten Würfe einen nervenaufreibenden Kampf zwischen den beiden. Doch wieder war der Jessener besser, allerdings diesmal nur einen Zähler (204 : 203). Den größten Sprung nach vorn schaffte Mirko Wille (Jessen). Mit 212 und 174 Pins im Finale verbesserte er sich vom 19 auf den zehnten Rang.

Kaum ist die zehnte Meisterschaft Geschichte, beginnt die elfte. Jeweils Sonntag oder Montag kann um ein möglichst gutes Ergebnis der ersten beiden Spiele gekämpft werden.

 

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